Darf ich vorstellen …

Kari und Bu – zwei „Außerirdische“, die mit den Kindern das Lesen lernen wollen. Sie sind mit ihrem Raumschiff hier auf der Erde gelandet und gehen mit einigen Kindern in die Schule. Da Kari und Bu schon lesen können erklären sie den Kindern, auf was sie alles achten müssen.
Jari und Bu haben die „Piloten“ mitgebracht: AEIOU. Sie spielen jetzt erst mal eine wichtige Rolle: wir hören sie als Anfangslaute, in der Mitte und am Schluss. Wir lernen, die Buchstaben genau zu schreiben und sie überall wiederzuerkennen.
Idealerweise bietet sich bei den „großen“ Eisbären das Thema Selbstlaute an. Wir verzaubern Wörter, indem wir einen Selbstlaut austauschen. Oder die Kinder suchen den passenden Selbstlaut, damit sich ein sinnvolles Wort ergibt.

Seit diesem Jahr haben wir eine neue Fibel: Karibu.
Ich habe mir diesmal vorgenommen, dem vorgegebenen Verlauf des Lehrgangs zu folgen und fange deshalb mit den Selbstlauten an. Grund: in jeder Silbe muss ein Vokal stehen (mir fällt gerade ein, dass die Kinder ja mit dem neuen Lehrplan auch die richtigen grammatikalischen Bezeichnungen lernen sollen). Wenn dann die ersten Mitlaute (Konsonanten!) gelernt werden, können so schnell viele Silben und auch kleine Wörter gelesen werden.
Für mich ist das jetzt auch eine Umstellung, es wird etwas dauern, bis wir die ersten Buchstaben zusammen lesen können. Dafür haben wir Zeit, um die phonetischen Grundlagen wie Reimen, Anlaute und Silben hören, den Umgang mit der Anlauttabelle, ausreichend zu üben. Das erste Mal seit Jahren sind bei den Schulanfängern keine Leser dabei. Auch recht – ich kann also etwa von den gleichen Voraussetzungen ausgehen. Und viele Differenzierungsmaterialien der letzten Jahre bleiben gut in den Kisten aufbewahrt – bis demnächst.

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