Heckenfrüchte

Bei diesem Wetter spazierzugehen ist einfach wunderschön. Der Himmel ist blau, die Blätter beginnen gelb und rot zu werden und es noch warm – so fällt der Abschied vom Sommer (momentan) noch leicht.
An den Sträuchern sind die Früchte in allen Farben reif geworden. Einige davon habe ich mit ins Klassenzimmer gebracht.

Hagebutten, Brombeeren und Haselnüsse waren den Kindern weitgehend bekannt. Kaum einer wusste jedoch, dass man aus den Hagebutten Marmelade machen kann, die dann auch noch in unseren Krapfen wunderbar schmeckt. Ich muss gestehen, dass ich auch noch verraten habe, dass man in den Hagebutten „Juckpulver“ findet und dass wir es als Kinder äußerst witzig fanden, die haarigen Kerne anderen in den Kragen zu stecken. Also – meine Schuld!
In diesem Jahr konnten wir keine Holunderbeeren finden, auch die Hagebutten sind zwar reif, wachsen aber nicht so dicht wie sonst. Dafür gibt es genügend Schlehen (die in den Jahren vorher sehr spärlich waren) und das erste Mal seit 20 Jahren wachsen Mengen an Haselnüssen an unserem Strauch im Garten. Woran liegt das?
Vielleicht entdecken ja Eltern und Kinder bei Herbstspaziergängen die Früchte an den Sträuchern.
Übrigens: Vogelbeeren der Eberesche sind nicht – wie viele meinen – giftig. Sie werden auch für die Marmeladen- und Schnapsherstellung verwendet. Vogelbeeren sollen mehlig schmecken (ich hab’s noch nicht probiert) aber sonst nicht schaden. Giftig dagegen sind Pfaffenhütchen und Liguster, der ja an vielen Hecken in der Nähe unserer Schule wächst.

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