Mathe für die Großen

Während die Pinguine fleißig ihre Zahlen lernen und üben widmen sich die Eisbären den schwierigen Aufgaben im Knobelheft. Ein Kollege hat die Hefte erstellt, drucken lassen und verschickt. Solltest du das hier lesen, Florian, vielen Dank nochmals für deine Ideen und deine Arbeit!

Mit diesen Sachaufgaben haben wir uns beschäftigt:

Nun gibt es Kinder, die lesen diese Aufgaben durch und rechnen sie locker-leicht im Kopf aus. Manche schreiben die Plus- und Minusaufgaben dazu. Und für andere ist die Aufgabe eher ein Buch mit sieben Siegeln.
Wie gut, dass wir in diesem Jahr eine Lehramtsanwärterin haben, die sich dieser Aufgabe ganz kreativ angenommen hat.


Die Kinder konnten die Aufgabe nachspielen – und schwupps – schon hatten sie die Aufgabe verstanden und konnten sie lösen. Und wenn es dann auch noch so tolle Bahnhöfe und Ortsnamen sind!

Etwas einfacher und farbloser ging es dann mit dem Rechnen mit Kastanien weiter. Für die Kinder ist es immer besonders schwierig, zu der dargestellten Situation der Aufgabe eine Frage zu finden. Manchmal ist die so klar, dass sie diesen oft kleinen Schritt gar nicht wagen. So üben wir die Zuordnung Rechengeschichte – Frage – Rechnung – Antwort. Die verschiedenen Aufgaben werden mit den Kastanien nachgelegt und die verschiedenen Aufgabenteile zugeordnet. Auch das ist nicht immer so einfach.


Zuerst muss die Geschichte verstanden werden. Dann eine Frage formuliert (und im Heft oder auf dem Arbeitsblatt auch noch aufgeschrieben werden – das da dann auch Rechtschreibung nur wenig Wert gelegt werden kann, ist klar). Eine Rechnung wird überlegt – braucht man dazu jetzt plus oder minus? Manchmal sind auch zwei Aufgaben in der Lösung versteckt.
Und dann auch noch die Antwort – wieder ein Satz!
Beim Schreiben merke ich jetzt selbst, wie viel den Schülern da abverlangt wird. Es ist wirklich Kopfarbeit, die sie da leisten müssen.

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