Muttertag – der Letzte

Muttertag ist ja jetzt endgültig Geschichte – wenigstens für dieses Jahr.
Ich gestehe: ich finde diesen Tag schrecklich. Das hat auch ganz viel mit meinen Kindheitserinnerungen zu tun. Meine Mutter hatte (hat sie immer noch)Anfang Mai Geburtstag und dann kam innerhalb einer Woche schon der nächste Festtag für sie. Meine Ideen und mein Taschengeld reichten kaum für zwei Feiern. Es war jedes Jahr eine Qual. Mit dem Älterwerden fing ich dann an den Muttertag zu übergehen – bis meine eigenen Kinder mit ihren Geschenken kamen. So sammelten sich also die Karten, Basteleien und unvermeidlichen Gutscheine. Beim jährlichen Saubermachen finde ich sie immer noch in einer Schublade und denke dann berührt an die „alten“ Zeiten zurück.
Trotzdem – jedes Jahr steht mit den Schülern der Muttertag wieder an und ich überlege, was wir denn dieses mal basteln. Wenigstens zu einer Karte hat es in diesem Jahr gereicht – dank der Vorlage einer Kollegin und ihres Blogs „Klassenkunst“. Wie so oft war ich dann wieder überrascht über die Begeisterung und Liebe, mit der die Kinder an ihren Karten bastelten, malten und schrieben und manche gar nicht aufhören wollten und wieder neue Ideen zur Gestaltung hatten.
Liebe Mamas, gerade wenn die Karte übervoll gestaltet wurde – dann steckt da schon eine besonders große Liebe dahinter. Und vielleicht geht es dann in einigen Jahren Ihnen auch so wie mir wenn Sie vor einer Schublade sitzen mit all den Schätzen der Kinder …





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