Drei Spatzen

Die Vögel waren Teil des Sachunterrichts im Januar. Was sind Zug- und Standvögel? Welche Vögel bleiben hier und wie schauen sie aus? Was fressen sie? Da ist es fast schon Pflicht, das Gedicht von J.Guggenmos „Die drei Spatzen“ zu lesen (und auswendig zu lernen) und dazu zu malen.
Mit Wasserfarben entsteht ein Bild, das völlig ohne Pinsel auskommt:
Der Hintergrund wird mit einem Papiertuch und den Farben blau und weiß getupft, der Ast mit einem Strohhalm geblasen und die Vögel mit den Fingern gedruckt. Auf das trockene Bild werden dann noch Augen, Schnäbel und Krallen mit Ölkreiden gemalt.





Es brennt!

Hoffentlich nur auf unseren Bildern!
Nachdem wir in der Weihnachtszeit auf die Gefahren des Feuers näher eingegangen sind und im Klassenzimmer „gezündelt“ haben, bot es sich an, das Thema Feuer auch künstlerisch anzugehen.
Zeitungspapier wurde in gelb-orange-rot-Tönen gefärbt und dann in Streifen gerissen. So entstanden dann diese Collagen:




Geld …

…ist ein neues Thema in Mathematik.
Unsere kleinen Pinguine stehen diesem Thema noch etwas fremd und ehrfurchsvoll gegenüber. Man merkt schon, dass Geld noch keine Rolle in ihrem Leben spielt (das sehe ich übrigens nicht negativ – Geld wird noch früh genug wichtig für sie). Die Eisbären sind dagegen schon „Profis“. Da wird im Gespräch mit Begriffen wie Münzen, Scheine, Bank, Konto, Kontonummer, Geldautomat, Taschengeld, sparen, bezahlen, verdienen, spenden fast schon selbstverständlich umgegangen. Was für ein Unterschied in einem Jahr!
Mit dem Spielgeld wird nach Cent und Euros sortiert, nach Werten geordnet und eingekauft.


Verkleidet macht das natürlich noch viel mehr Spaß!

Es gibt uns noch!

Tatsächlich! Da ersehnt man sich die Ferien herbei, dann vergehen die Weihnachtstage und der Urlaub wie im Flug, man orientiert sich neu im Schulalltag, plant die nächsten Unterrichtsthemen, kämpft mit Erkältung und bereitet die neuen Lernentwicklungsgespräche vor und fragt sich dann: Wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Hallo – Weihnachten war doch erst vor drei Wochen! Es erscheint mir schon wie eine Ewigkeit her. Der Alltag hat mich wieder ergriffen und die Zeit eilt voran.
Zeit – um noch einmal zurückzublicken auf die letzten Wochen.

Die Weihnachtszeit war natürlich geprägt von Vorlesen, Singen und Basteln.
Eine Idee aus dem „lernbasar“ nutzten wir gleich für Weihnachtskarten:




Kleine Geschenke für die Eltern (und den Weihnachtsbaum) wurden geklebt:

Und dann ging es nach dem gemeinsamen Feiern mit Plätzchen und Kinderpunsch ab in die Weihnachtsferien…

… und ins neue Jahr 2015.

Endlich!

Wir haben es geschafft! Auch in Bayern sind jetzt Weihnachtsferien!
Wir haben die freie Zeit alle herbeigesehnt.
In den letzten Tagen haben wir gesungen, Geschichten gehört, gebastelt und gemalt und heute natürlich gefeiert und Plätzchen gegessen.

Ich wünsche uns allen Ruhe, Ausspannen von der Hektik des Alltags, Zeit haben für die Familie. zur Besinnung kommen in einer „besinnungslosen“ Zeit:
allen Eltern, Kolleginnen und Kollegen, allen Bloglesern eine
frohe Weihnachtszeit.

Hochzeit

Schön, wenn junge Menschen sich noch trauen sich trauen zu lassen. In unserer Zeit ist das nicht mehr so ganz selbstverständlich.
Unsere Lehramtsanwärterin hat sich getraut – und wir haben das natürlich zum Anlass genommen ihr „herzig“ zu gratulieren.
Dafür haben wir ihr eine riesengroße Karte gebastelt. Ich finde, sie ist richtig toll geworden.


Die Unterschriften habe ich wieder weggepinselt – daher die unschönen weißen Flecken.

Heute haben wir unsere junge Ehefrau gefeiert mit Lied und viel Kuchen, den die Eltern gebacken haben. Vielen Dank!
Und noch einmal: Herzlichen Glückwunsch zum Leben zu zweit!

Advent, Advent, …

Jeden Tag beginnen wir den Unterricht mit einer Adventsfeier. Diese Zeit soll für die Kinder etwas ganz Besonderes werden- mit Adventskalender, Lieder singen, Geschichten hören und ruhig werden (wenn das auch nicht immer so klappt, wie ich es mir wünsche).


Unser Adventskranz, den die Kinder selbst geschmückt haben.


in diesem Jahr gibt es den Adventskalender „Kinder aus aller Welt“. Jeden Tag wird aus einem kleinen Büchlein eine Geschichte von Weihnachtsbräuchen in vielen Ländern vorgelesen. Wir sind also jeden Morgen in der ganzen Welt unterwegs.


Ein Adventskalender der ganz besonderen Art: ein Schüler hat ihn mit seinem Papa gebastelt und jeden Tag darf ein Kind eine Mathematikaufgabe lösen.


Jeden Tag kommen zur Playmobil-Krippe weitere Figuren. Inzwischen ist sie schon ziemlich bestückt.


Sterne werden natürlich auch gebastelt.

Bevor es richtig losgeht, müssen die Kinder sich jedoch erst mal überlegen, wie viele Sterne sie aus vier Farben basteln können. Zusammen knobeln sie an den Tischen und bekommen dann das Ergebnis heraus.

Diese Sterne kann man aus vier Farben basteln.

Und sie schmücken dann auch gleich unsere Adventsfenster:

Wir spielen Mathematik

Noch einmal Mathematik ganz anders erleben – das konnten wir im „Matheland“, einer Lernwerkstatt vom Schulmuseum Nürnberg und der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, erleben.
Statt Schuhe gab es in einem ehemaligen Schuhgeschäft also Mathematik – und die Kinder waren begeistert.


Eine Mitarbeiterin erklärt alle „Spiele“ (bzw. mathematische Aufgaben – aber das merkt ja keiner!).


Hier muss fleißig addiert oder subtrahiert werden.



Geometrie – Körper nachbauen.


„Leckere“ Hamburger werden in der richtigen Reihenfolge aufgesteckt.


Wer hat am ersten 50cm Schienen gebaut?


Spiegeln – gar nicht so einfach!


Was passt zusammen?


Hier muss die Tabelle gelesen und die richtigen Mengen zugeordnet werden.


Was ist schwerer? Wie kann man die Waage in Balance halten?


Die Bremer Stadtmusikanten müssen richtig gesetzt werden.


Mit dem Meterband messen: Wie groß bist du?


Die eigenen Körpermaße werden mit denen dieser Figur verglichen.


Im Zahlendorf werden Mengen richtig zugeordnet.


Diese Scheibe sitzt auf einer Korkkugel und wird mit Bausteinen belegt. Wie lange bleibt die Scheibe gerade?


Aus verschiedenen Formen wird ein vorgegebenes Bild gelegt.

Das Ergebnis ist fast richtig.

Die Kinder konnten nicht alle Möglichkeiten erspielen. Einerseits war das natürlich schade, andererseits waren die Kinder danach ziemlich geschafft. Dieses Mal hat spielen auch müde gemacht. Da es momentan in unserer Stadt noch viele leerstehende Geschäfte gibt – vielleicht kommt das Matheland ja wieder!

Mathematik ist nicht nur rechnen

Wenn das nur so einfach wäre!
Die meiste Zeit in unserem Mathematik-Unterricht verbringen wir mit Rechnen: Zahlen bis 20 oder bis 100 werden gelernt und dann beginnen die Plus- und Minusaufgaben, später auch noch das Malnehmen und Teilen. Wie viele Kinder haben damit zu kämpfen! Und ich glaube, dass wir Lehrer es ihnen und uns auch leichter machen könnten, wenn wir die „Außenstellen“ der Mathematik etwas mehr im Unterricht fokussieren würden: die Vielfalt der Geometrie, das logische Denken in der Kombinatorik, das Abschätzen und Nachdenken über Wahrscheinlichkeiten. Eigentlich weiß ich es und trotzdem bleibe ich – bleiben wir – dann doch beim bloßen Rechnen hängen.

Manchmal schaut dann Mathematikunterricht doch etwas anders aus:

Die Kinder kennen vom Kindergarten schon die Flächenformen Viereck, Dreieck und Kreis. Dass das mit dem Viereck dann doch nicht so einfach ist müssen sie lernen (und vergessen es dann doch oft wieder).
Wir schauen uns gemeinsam viele Flächenformen an und die Schüler können sie auch weitgehend benennen – bei dieser Auswahl ist das gar nicht so einfach.

Mit den Grundformen dürfen die Schüler dann Figuren oder Muster zeichnen und ausmalen. Die Plättchen dienen als Schablonen.

Dreieck, Quadrat und Kreis können auch drei gute Freunde sein und gemeinsam einen Ausflug unternehmen. Und das könnte dann so ausschauen:






Mathematik und Kunstunterricht sind immer wieder Partner in der Schule.

Aber auch beim freien Erzählen der Kinder kann Mathematik eine Rolle spielen.
Im Morgenkreis erzählen sie, was das Lieblingsspiel am Wochenende ist – und nebenbei entsteht ein Säulendiagramm.

Auf diese Weise ist es für die Kinder leicht, das Diagramm zu lesen. Klar, dass die Computerspiele (und xbox, Wii und wie sie alle heißen) an erster Stelle stehen – aber ich freue mich auch, dass viele andere Spiele genannt wurden.

Igelbilder

Der Igel bietet sich immer wieder zu vielfältiger Gestaltung an.
Dieses Jahr malen und drucken wir den Igel.
Zuerst wird der Hintergrund mit Schwämmchen eingefärbt.
Nach dem Trocknen geht es richtig los: Der Igelkörper wird gemalt.

Und dann werden mit den Kanten von Wellpappe (noch besser: fester Karton)die Stacheln gedruckt.

Zum Schluss darf der Igel noch in sein Blätternest. Dazu brauchen wir unser Blatt mit den kürzlich gemalten Herbstfarben.

Auf der Rückseite habe ich Blattumrisse kopiert – so dass die Kinder jetzt nur noch Blätter ausschneiden – zum Igelnest anordnen – aufkleben – und fertig sind die Kunstwerke.