Wir spielen Mathematik

Noch einmal Mathematik ganz anders erleben – das konnten wir im „Matheland“, einer Lernwerkstatt vom Schulmuseum Nürnberg und der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, erleben.
Statt Schuhe gab es in einem ehemaligen Schuhgeschäft also Mathematik – und die Kinder waren begeistert.


Eine Mitarbeiterin erklärt alle „Spiele“ (bzw. mathematische Aufgaben – aber das merkt ja keiner!).


Hier muss fleißig addiert oder subtrahiert werden.



Geometrie – Körper nachbauen.


„Leckere“ Hamburger werden in der richtigen Reihenfolge aufgesteckt.


Wer hat am ersten 50cm Schienen gebaut?


Spiegeln – gar nicht so einfach!


Was passt zusammen?


Hier muss die Tabelle gelesen und die richtigen Mengen zugeordnet werden.


Was ist schwerer? Wie kann man die Waage in Balance halten?


Die Bremer Stadtmusikanten müssen richtig gesetzt werden.


Mit dem Meterband messen: Wie groß bist du?


Die eigenen Körpermaße werden mit denen dieser Figur verglichen.


Im Zahlendorf werden Mengen richtig zugeordnet.


Diese Scheibe sitzt auf einer Korkkugel und wird mit Bausteinen belegt. Wie lange bleibt die Scheibe gerade?


Aus verschiedenen Formen wird ein vorgegebenes Bild gelegt.

Das Ergebnis ist fast richtig.

Die Kinder konnten nicht alle Möglichkeiten erspielen. Einerseits war das natürlich schade, andererseits waren die Kinder danach ziemlich geschafft. Dieses Mal hat spielen auch müde gemacht. Da es momentan in unserer Stadt noch viele leerstehende Geschäfte gibt – vielleicht kommt das Matheland ja wieder!

4 Gedanken zu „Wir spielen Mathematik

    1. Teilweise gibt es in manchen Lehrmittelverlagen, z.B. Schubi, die Materialien. Aber das meiste ist – denke ich – für die Lernwerkstatt konzipiert und hergestellt.
      Viele Spiele gibt es natürlich in einfacher Form – aber es ist halt doch für die Kinder ein Unterschied, ob sie Perlen in der vorgegebenen Reihenfolge auffädeln oder einen Riesen-Hamburger belegen.
      Für die Schule alleine wäre das alles eine zu teure Angelegenheit.

  1. Ganz toll! Es freut mich, dass hier Mathematikbeispiele gezeigt werden, die den Kids eine handelnde Ebene bieten!
    Welche Aufgabenstellungen waren beim Addieren und Subtrahieren? Inwiefern mussten die Aufgaben mit Hilfe der Schiffe gelöst werden? Könntest du das bitte evt. näher beschreiben – ich bin wahnsinnig neugierig!
    LG Sue

    1. So, ich versuche mal die Spielregeln zu den schiffen zu erklären.
      Ich kannte das spiel bisher mit einem einfachen 20er Feld (oder 20 Blumen, Fische, schiffe, …).
      Ein Kind würfelt mit 2 10er-Würfeln. Es hat nun die Möglichkeit zu Addieren oder zu subtrahieren und legt auf die Ergebniszahl ein blaues Plättchen. Das andere Kind würfelt, rechnet und legt auf seine Zahl ein rotes Plättchen. Bei gleicher Zahl wird das andere Plättchen rausgeschmissen.
      Spätestens wenn alle Zahlen belegt sind gewinnt das Kind mit den meisten Plättchen.
      Gleiche Spielregel bei den Schiffen: In jedem Schiff sind fünf Zahlen (1-5, 6 – 10, …). Statt Plättchen gibt es Holzfiguren mit blauen und roten Köpfen – die hellen Männchen sind nur „Dekoration“. Klar, dass das „Wikinger-Spiel“ mehr hermacht und für die Kinder sehr motivierend ist – aber im Klassenzimmer kann es genauso gut mit einer laminierten Folie und Wendeplättchen gespielt werden.

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