Zeitreise ins Mittelalter 1

Unsere Schule begibt sich ins Mittelalter! In dieser Woche wollen wir gemeinsam ein bisschen von dieser Zeitspanne erfahren.
Unsere Heimatstadt wurde zwar im Mittelalter gegründet, vor über 1000 Jahren – alle Häuser, bis auf die Kirche – wurden jedoch im 30-jährigen Krieg zerstört. So bleibt uns also nur eine Fahrt in die Nachbarstadt, um vom Mittelalter mehr zu erfahren. Hier war es nicht der 30-jährige, sondern der 2. Weltkrieg, der so viel zerstört hat – aber vieles wurde wieder aufgebaut.
Eine tolle Stadtführerin lässt uns am mittelalterlichen Leben teilhaben.

Kaiser Karl IV. thront über dem Hauptmarkt auf der Frauenkirche und lässt sich jeden Tag um 12.00 Uhr die Ehrerbietung seiner Fürsten gefallen. Die Kinder können diese Szene nachspielen:


Hier wird die passende Verbeugung vor dem Kaiser geübt. Man beachte bitte den Kaiser mit “Möhren”zepter und Reichs”apfel”.


Und dann wird sich dreimal vor dem Kaiser verbeugt.

Weiter geht’s zu einem Brunnen. Wie war das damals, als der kleine Albrecht Dürer das Wasser für seine Mutter aus dem Brunnen holen musste? Und dann wird auch gleich das Löschen eines Brandes geübt – wenngleich die Plastik-Jogurteimerchen nicht ganz mittelalterlich sind.


In der Reihe werden die Wassereimer weitergegeben…


… und das Wasser wird von der Brücke in die Pegnitz gegossen.

Der nächste Halt: die Sebalduskirche. Die Kinder suchen den Heiligen Sebaldus mit Kirche, Wanderstab und Jakobsmuschel und werden auch fündig.

Kurz noch ein Blick auf den Künstler der Stadt, Albrecht Dürer, bevor dann die “Bergbesteigung” beginnt.

Wir haben es fast geschafft.

Hier im Innenhof der Kaiserburg können wir ein Tänzchen wagen.

Und wir riskieren einen Blick in den tiefen Brunnen – fast 50 Meter geht es hinunter.

Nach dem Blick in die Tiefe geht es jetzt hinauf: auf den Sinwellturm.

Wer kann die Pyramide entdecken?

Ritter Eppeleins Pferd hat auf der Burgmauer seine Spuren hinterlassen – so erzählt wenigstens die Sage.

Nach einem mittelalterlichen Spiel (kann ich mir vorstellen) – Kirschkernweitspucken – verlassen wir das Mittelalter und kehren mit der modernen Technik , der U-Bahn wieder zurück zur Schule.

Aber – das Mittelalter wird uns nicht loslassen.

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